Die drei zusammengebauten Mehrfamilienhäuser an der Grimselstrasse 13, 15 und 17 in Altstetten stammen aus dem Jahr 1934. Sie wurden bisher noch nie gesamterneuert, und mehrere Bauteile sowie die Gebäudeinstallationen müssen hergerichtet werden, schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Ausserdem verpufft aufgrund der schlechten Wärmedämmung in der kalten Jahreszeit viel Heizenergie. Deshalb soll die Liegenschaft mit insgesamt 36 2- und 3-Zimmer-Wohnungen gesamtinstandgesetzt werden. Dafür hat der Stadtrat Ausgaben von 12,23 Millionen Franken bewilligt, von denen 11,899 Millionen auf gebundene Ausgaben entfallen.
Geringerer Energieverbrauch
Modernisiert werden die gesamte Haustechnik sowie die Küchen und Bäder. Dabei bleiben alle noch brauchbaren und funktionierenden Bauteile erhalten oder werden repariert. Dank einer Nachdämmung wird der Energieverbrauch der Häuser nach der Instandsetzung markant sinken, heisst es in der Mitteilung. Eine Fotovoltaikanlage auf den Dächern beliefert die Mieterschaft gemäss dem städtischen Klimaziel «Netto null 2035» mit Solarstrom. Heizenergie und Warmwasser werden in naher Zukunft, sobald der Wärmeverbund Altstetten ausgebaut ist, mittels Fernwärme erzeugt. Dank teilweise neuen Innenwänden werden die aktuellen Anforderungen an die Erdbebensicherheit erfüllt.
Die Instandsetzung ist in zwei Etappen zwischen März 2023 und Dezember 2024 vorgesehen, jeweils in unbewohntem Zustand. Im Hinblick darauf sind freie Wohnungen nur noch befristet vermietet worden. Die übrigen unbefristeten Mietverhältnisse laufen weiter. Diese Mieterpersonen, die frühzeitig über das Projekt informiert wurden, ziehen vorübergehend in eine Wohnung der zweiten Bauetappe oder in eine andere städtische Liegenschaft. Die Mietzinse steigen nach der Instandsetzung um 13 Prozent. Eine 55 Quadratmeter grosse 3-Zimmer-Wohnung kommt neu voraussichtlich auf durchschnittlich 935 Franken netto pro Monat zu stehen.
Die Instandsetzung gleicht die Wohnhäuser dem Zustand der benachbarten städtischen Liegenschaft Luggwegstrasse 60–66 an, die vor wenigen Jahren instandgesetzt wurde. In 30 Jahren soll das gesamte Areal neu überbaut und die grossen Ausnützungsreserven sollen genutzt werden.