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Schweiz
01.01.2026
01.01.2026 18:33 Uhr

Über 40 Tote nach Brand im Wallis

Die Strassen um die betroffene Bar sind weiträumig abgesperrt.
Die Strassen um die betroffene Bar sind weiträumig abgesperrt. Bild: Keystone SDA
Bei einem Brand in einer Bar in Crans-Montana VS sind in der Silvesternacht über 40 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen wurden verletzt.

In der Walliser Feriendestination Crans-Montana ist es in der Nacht auf Neujahr zu einer schweren Tragödie gekommen. Während einer Silvesterparty in der Bar «La Constellation» ereignete sich gegen 1.30 Uhr eine Explosion. In der Folge brach ein grosses Feuer aus.

Opferzahl steigt

Die Walliser Kantonspolizei bestätigt mehrere Todesopfer und Verletzte. Augenzeugen berichten von «Dutzenden von Toten und rund 100 Verletzten». Am Donnerstagabend war von über 40 Toten die Rede. Mehr als hundert Personen sollen sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Lokal aufgehalten haben.

Die Kantons- und Stadtpolizei, die Feuerwehr sowie mehrere Rega-Helikopter standen im Einsatz. Am frühen Morgen war die Situation laut Polizei unter Kontrolle. Das betroffene Gebiet wurde grossräumig gesperrt, zudem gilt ein Überflugverbot über Crans-Montana.

Verletzte mit schweren Verbrennungen

Verletzte mit schweren Verbrennungen wurden in Spitäler in der ganzen Schweiz gebracht - allein im Zürcher Universitätsspital sind offenbar acht Helikopter gelandet. Für Angehörige der Opfer wurde eine Helpline eingerichtet (084 811 21 17). Die Walliser Kantonspolizei will um 10 Uhr an einer Medienkonferenz über den aktuellen Stand informieren.

Besondere Lage

Derweil hat der Walliser Staatsrat die besondere Lage ausgerufen. Damit sollen möglichst rasch und ohne Verzögerung alle nötigen Einsatzmittel mobilisiert werden können, hiess es in einem Communiqué. Die besondere Lage gelte demnach ab Donnerstag 9 Uhr, schrieb der Staatsrat weiter. Der Einsatz dauert noch immer an.

Grosse Solidarität

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, sich strikt an die Anweisungen der Einsatzkräfte zu halten und sich nicht in das betroffene Gebiet zu begeben. Den Betroffenen sprach der Staatsrat «seine grosse Solidarität» aus und spendete seine Gedanken den Opfern, ihren Familien und allen anderen Betroffenen.

Polizei und Rettungskräfte stehen mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Bild: Keystone SDA
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