Der FC Zürich arbeitet in der kommenden Winter-Transferperiode mit Spielervermittler Dino Lamberti zusammen. Der Klub erteilte ihm ein zeitlich befristetes Mandat, um Transferthemen voranzutreiben. Lamberti arbeitet dabei eng mit dem Präsidium zusammen und setzt die strategischen und operativen Entscheide des FCZ um.
Persona non grata 2010
Brisant: Im Januar 2010 führte der FCZ eine interne Schwarze Liste mit Beratern, mit denen man keine Geschäfte mehr machen wollte. Angeführt wurde sie von Dino Lamberti. Präsident Ancillo Canepa sprach damals von fehlendem Vertrauen – unabhängig von den Klienten der Berater.
Zerwürfnis mit Vorgeschichte
Der Bruch mit Lamberti entstand im Transferpoker um Almen Abdi. Die Liste, als internes Dokument deklariert, kam dennoch an die Öffentlichkeit. Sie trug den Vermerk: «wird laufend überarbeitet».
Alte Prinzipien, neue Realität
16 Jahre später arbeitet der FC Zürich wieder mit jenem Berater zusammen, den man einst faktisch aus dem Letzigrund verbannt hatte. Ein Entscheid, der zeigt, dass sich Gewissheiten im Profifussball ändern - und dass die Zeit die meisten Wunden heilt.