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Kanton Zürich
13.01.2026

Zürich als OIympia-Stadt vorgesehen

Kehren die Spiele nach 90 Jahre in die Schweiz zurück?
Kehren die Spiele nach 90 Jahre in die Schweiz zurück? Bild: zVg
Die Olympischen Winterspiele 2038 sollen erstmals in der ganzen Schweiz stattfinden. Zürich ist als Eishockey-Austragungsort gesetzt. Doch die Volksabstimmungen bleiben grosse Hürden.

Mit dem Projekt Switzerland 2038 bewirbt sich die Schweiz um die olympischen und paralympischen Winterspiele. Anders als frühere Kandidaturen sollen die Wettkämpfe landesweit verteilt stattfinden – von den Alpen bis in die Städte.
Zürich übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Olympisches Eishockey ist in der Limmatstadt geplant, ergänzt durch Spiele in Zug und Lugano.

Keine Defizitgarantie

Das Budget für die Spiele beträgt 2,2 Milliarden Franken, wovon 82 Prozent privat finanziert werden sollen. Neue Sportstätten sind kaum vorgesehen, öffentliche Defizitgarantien explizit nicht. Für Zürich bedeutet das internationale Sichtbarkeit ohne grosse finanzielle Risiken.

Rasche Entscheidung gefragt

Politisch steht das Projekt unter Zeitdruck. Der Bundesrat und das Parlament müssen rasch entscheiden, damit die Kandidatur beim IOK eingereicht werden kann.

Abstimmungen als Stolperstein

Die grösste Unsicherheit bleibt jedoch das Volk: In einzelnen Kantonen könnten Referenden ergriffen werden. Frühere Nein-Entscheide – etwa in Graubünden – wirken nach. Auch wenn Abstimmungen erst nach einem IOK-Zuschlag geplant wären, könnten sie das Projekt entscheidend gefährden.

Bisher fanden zweimal olympische Winterspiele in der Schweiz statt - 1928 und 1948 jeweils in St. Moritz.

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