2025 klingelte der Notruf bei Schutz & Rettung Zürich 168’379 Mal. Das sind rund sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Statistisch gesehen ging alle drei Minuten ein Notruf ein. Hinter jeder Nummer: ein Mensch in Not, ein Unfall, ein Feuer, ein medizinischer Ernstfall.
Über 141'000 Mal 144
Allein über die Sanitätsnotrufnummer 144 wurden in den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug mehr als 141’000 Notrufe entgegengenommen. Der Feuerwehrnotruf 118 wurde im Kanton Zürich fast 27’000-mal gewählt.
Fast keine Pause
Die Sanität rückte 2025 insgesamt 41’328-mal aus, das ist leicht mehr als im Vorjahr. Über 26’000 Einsätze entfielen auf die Stadt Zürich, weitere auf Vertragsgemeinden und den Flughafen Zürich. Hinzu kamen knapp 4800 Patiententransporte im Verlegungsdienst.
Feuerwehr häufiger gefordert
5688 Einsätze verzeichneten Berufs- und Milizfeuerwehr in der Stadt Zürich und am Flughafen. Das entspricht einem Plus von rund zehn Prozent, doch nicht nur Brände hielten die Feuerwehr auf Trab.
Rund ein Drittel der Einsätze ging auf Brandmeldeanlagen zurück. Etwa 15 Prozent waren klassische Brandeinsätze. Daneben nahmen Hilfeleistungen bei Unwettern, Wasserrohrbrüchen, Umweltgefährdungen und Bergungen einen bedeutenden Teil der Arbeit ein.
Milizfeuerwehr
Auch die Milizfeuerwehr war stärker gefordert, insbesondere bei geplanten Dienstleistungen. Ihr Beitrag bleibt ein wichtiger Pfeiler der Sicherheitsversorgung – gerade bei Grossereignissen und Spezialaufgaben.
Weniger Einsätze
Einen gegenteiligen Trend zeigt der Zivilschutz. Die 1149 Angehörigen leisteten 2025 insgesamt 6385 Diensttage, also weniger als im Vorjahr. Auch das Angebot «Aktiv plus», etwa für Patiententransporte in Alterszentren, ging um rund zehn Prozent zurück.
Mehr Kontrollen
Die Feuerpolizei war hingegen stärker gefragt. 706 Gebäudekontrollen wurden durchgeführt – ein Plus von elf Prozent. Trotz leicht rückläufiger Schlussabnahmen blieb die Effizienz hoch: 99 Prozent aller Baugesuche wurden fristgerecht bearbeitet.