Die beiden Riesenkonzerte im Letzigrund von Gölä und Trauffer waren Zuschauermässig ein Mega-Erfolg. 45000 Fans waren dabei und genossen die Swissness-Show. Speziell war, dass die elektrischen Konzerteinrichtungen (Licht, Verstärker etc.) von Dieselmotoren gespiesen wurden. Während das aus Sicht der «Büezer-Buebe» Gölà und Trauffer sicher ihre Berechtigungen hat, entspricht diese Art von Stromerzeugung keineswegs den vom Volk abgesegneten 2000-Watt-Vorgaben der Stadt. Entsprechend schwer tat sich die Verwaltung mit der Beantwortung der Medienanfrage dieser Zeitung. Es hiess sogar, es sei keine Bewilligung notwendig gewesen, weil das Letzigrund Privatgrund sei. Speziell ist, dass diese Art von Stromerzeugung im Letzigrund bei Konzerten normal ist. Obwohl der Hauslieferant EWZ heisst, verlässt man sich lieber auf Motoren. Bei international auftretenden Bands heisst es, damit liessen sich die oft unzuverlässigen Stromlieferungen mit Spannungsunterschieden ausgleichen.
Stadt Zürich
31.08.2022
«Büezer»-Konzert mit Dieselstrom
Die Konzerte von Gölä & Trauffer wurden mit Dieselstrom aus Generatoren gespiesen.
Bild:
ls./ Archiv
Die Mega-Konzerte im städtischen Letzigrund-Stadion wurden mit Strom von Dieselmotoren gespiesen. Das scheint die Stadt nicht zu kümmern.