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Stadt Zürich
13.01.2026

Das Ende der Kioske auf der Rathausbrücke

Auf der Rathausbrücke im Zürcher Kreis 1 verschwinden die bisherigen Verkaufsstände im Zuge des geplanten Neubaus.
Auf der Rathausbrücke im Zürcher Kreis 1 verschwinden die bisherigen Verkaufsstände im Zuge des geplanten Neubaus. Bild: Bild Amt für Städtebau, Juliet Haller
Wegen des geplanten Umbaus der Rathausbrücke im Zürcher Kreis 1 verschwinden mehrere Kioske dauerhaft. Auch ein langjähriger Imbissbetrieb ist davon betroffen.

Auf der Rathausbrücke im Zürcher Kreis 1 werden die bestehenden Kioske nicht mehr zurückkehren. Grund dafür ist der geplante Ersatzneubau der Brücke, der in den kommenden Jahren umgesetzt wird. 

Neubau bringt neue Nutzung

Die Stadt Zürich ersetzt die heutige Brücke aus den 1970er-Jahren durch einen Neubau. Die Bauphase dauert rund drei Jahre. Die neue Rathausbrücke soll künftig weniger Verkaufsflächen, dafür mehr Raum für Aufenthalt und Begegnung bieten.

Gesetzliche Vorgaben

Laut Tsüri.ch hängt der Wegfall der Kioske mit dem kantonalen Wasserwirtschaftsgesetz zusammen. Dieses erlaubt heute keine permanenten Bauten mehr auf Brücken. Die neue Rathausbrücke soll stattdessen als öffentlicher Aufenthalts- und Begegnungsort genutzt werden.

Begegnungsort

Geplant sind Sitzgelegenheiten, Bäume sowie weiterhin Platz für den Wochenmarkt. Trotz geringerer Breite soll die Brücke ihre Funktion als Marktplatz behalten und an die lange Geschichte der sogenannten «Gemüsebrücke» anknüpfen.

Zürich24
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